Wissenswertes rund um Kamine, Kaminöfen und sonstige Feuerstätten

Ratgeber für Feuerfreunde von Weimarkamin

Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Wissenswertes rund um Kamine, Kaminöfen und sonstige Feuerstätten

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Ratgeber für Feuerfreunde

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Feuerfreunde!

Haben Sie Fragen rund um ein Produkt aus einer unserer Kategorien?
Wissen Sie noch nicht mit genau, welche Produktmerkmale für Sie wichtig sind?
Welcher Kamin- oder Heiz- Typ sind Sie?
Was erwarten Sie von Ihrem Heizgerät?

WEIMARKAMIN möchte Ihnen an dieser Stelle kleine Anregungen geben, welche der verschiedenen Varianten für Sie in Frage kommen.

Bei der unglaublichen Produktvielfalt, welches uns heutzutage zur Verfügung steht,
ist es sicher nicht ganz einfach, ein zur Lebenssituation passendes und dem
eigenen Anspruch genügendes Modell zu finden.

Zögern Sie deshalb nicht, uns zu kontaktieren!

WEIMARKAMIN
...macht warm um's Herz.

Hilfreiche Fragen

"Welcher Kamintyp bin ich?" Die folgenden Fragen werden Ihnen die Findung etwas vereinfachen.
Allgemeine VoraussetzungenAtmosphäreAuswahl des BrennstoffesNachfüllen des BrennmaterialsEinsatz und WirkungsgradAufstellstandort
  • Verfügen Sie über einen funktionsfähigen Schornstein oder Kaminabzug?
  • Wohnen Sie zur Miete?
  • Sind Sie Wohneigentümer in Form eines Einfamilienhauses, einer Eigentumswohnung oder anderem?
  • Sind für Sie Holzbeschaffung und Lagerung kein Problem?
  • Bevorzugen Sie aus Zeitgründen lieber ein automatisches System für den Betrieb Ihres Heizgerätes?
  • Ist Ihnen wichtig, dass Ihr Produkt so effizient wie möglich arbeitet?
  • Wie beurteilen Sie den Blick auf ein natürliches Flammenbild, ähnlich wie beim Lagerfeuer?
  • Wie empfinden Sie das Knistern und Knacken von Holz, wenn das Feuer brennt?
  • Wie empfinden Sie den natürlichen Geruch von Holz?
  • Erfüllt ein großes, offenes Flammbild Ihre Bedürfnisse?

Welchen Brennmaterial erfüllt am Ehesten Ihre Bedürfnisse?

  • Ich möchte mit Bio- Ethanol heizen (einfüllen, anzünden, keine Nacharbeit)
  • Ich möchte mit Scheitholz heizen (lagern, einfüllen, anzünden, Rückstände entsorgen)
  • Ich möchte mit Pellets heizen (lagern, einfüllen, automatischer Betrieb, Rückstände entsorgen)
  • Ich möchte mit Gas heizen (vollautomatischer Betrieb)
  • Ich möchte mit Strom aus der Steckdose heizen (vollautomatischer Betrieb)
  • Regelmäßig einen Korb mit Scheitholz zu meinem Heizgerät zu tragen, gehört für mich beim Einheizen dazu.
  • Ich möchte so wenig Arbeit wie möglich mit dem Nachlegen oder Nachfüllen von Brennmaterial haben.
  • Sind Sie bereit, Verbrennungsrückstände regelmäßig aus Ihrem Heizgerät und der Umgebung zu entfernen?
  • Wünschen Sie eine Verbrennung ohne Emmissionen?

Was trifft bezüglich der Lagerung von Brennmaterial eher auf Sie zu?

  • Ich verfüge über ausreichend Platz, eine trockende und sichere Lagerung ist kein Problem.
  • Ich möchte das Brennmaterial mit so wenig Platzbedarf wie möglich lagern.

Ist der Kamin oder Ofen als Haupt- oder Zusatzheizung geplant oder steht das Kaminambiente für Sie im Vordergrund?

Sind Sie bereit, alle erforderlichen Genehmigungen (z.B. Bauamt, Schornsteinfeger, Heizungsbauer) einzuholen oder soll Ihr Kamin einfach genehmigungsfrei am gewünschten Standort aufgestellt werden?

Nachdem Sie nun die ersten Überlegungen angestellt haben, können Sie gern eine kostenlose Beratung mit uns vereinbaren, gemeinsam finden wir mit Sicherheit die beste Lösung für Ihr geplantes Projekt.

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...macht warm um's Herz.

Abgasmassestrom

ist die Luftmenge sowie die vergaste Brennstoffmenge, die zusammen vermischt durch den Schornstein abgegeben wird.

Alkohol

Siehe „Bio- Ethanol- Kamin“

Abgastemperatur
Die Abgastemperatur ist die Temperatur der heißen Verbrennungsgase (Abgase). Sie sind abhängig vom Brennstoff sowie von der Art der Verbrennung und des Wärmeerzeugers. Damit Sie eine hohe Energieausnutzung erzielen, sollte die Abgastemperatur so niedrig wie möglich sein (konstruktionsabhängig).
Außenluftanschluss

Bei einem Außenluftanschluss wird die Verbrennungsluft für die Feuerstätte von außen zugeführt. Man spricht auch von einem externen Luftanschluss bzw. von raumluftunabhängigem Betrieb. Üblicherweise wird die Verbrennungsluft eines Kaminofens dem Aufstellraum entnommen. In folgenden Fällen sollte die Verbrennungsluft jedoch von außen zugeführt werden und damit die Feuerstelle raumluftunabhängig betrieben werden:

  • wenn es sich um eine besonders dichte Gebäudehülle handelt und daher kein ausreichender Luftwechsel für die Feuerung zur Verfügung steht. Dies ist besonders bei modernen, energiesparenden Gebäuden der Fall (Niedrigenergiehäuser)
  • wenn eine Dunstabzugshaube und ein Kaminofen gleichzeitig betrieben werden sollen
  • wenn eine kontrollierte, mechanische Wohnraumlüftung vorliegt
Backfach

Mit einem integrierten Backfach können Sie die Wärme des Feuers zur Zubereitung leckerer Gerichte oder zum Backen von Brot, Aufläufen und Ähnlichem nutzen - und das ganz ohne Strom!

Bauart

In der DIN 18891 wird zwischen Öfen der Bauart 1 oder Bauart 2 unterschieden. Geräte der Bauart 1 besitzen eine selbstschließende Türe und dürfen nur geschlossen betrieben werden. Öfen der Bauart 2 dürfen mit geöffneter Tür (z.B. offener Kamin) betrieben werden.

Bauart 1

Kaminöfen müssen lt. DIN 18891 mit einer selbstschließenden Tür ausgerüstet sein, wenn die Türöffnung größer als 0,05 m² ist. Da in Deutschland die Mehrfachbelegung eines Schornsteins erlaubt ist, ist dort die Bauart 1 vorgeschrieben, um eine Gefährdung von Personen in anderen, an den Schornstein angeschlossenen Wohneinheiten zu vermeiden.

Bauweise

Die Bauweise beschreibt die Form des Ofens. Eine geringe Bautiefe ist zum Beispiel bestens für eine enge Aufstellsituation (z.B. im Flur) geeignet.

Behaglichkeit

Behaglichkeit ist ein wichtiges Planungskriterium. Für die empfundene (thermische) Behaglichkeit sind mehrere Faktoren, u. a. die Oberflächentemperatur der Raumumschließungsflächen, die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung (Strömungsgeschwindigkeit) ausschlaggebend. Sie können die Umweltfaktoren, wie z.B. Ihr Raumklima, aber auch positiv beeinflussen. Natürliche Wärme, wie sie beispielsweise durch die Verbrennung von Holz in einem Kamin- oder Pelletofen entsteht, schafft ein behagliches und gesundes Klima in Ihrem Zuhause.

Bio-Ethanol-Kamin

Als Bio-Ethanol bezeichnet man Ethanol, das ausschließlich aus Biomasse oder den biologisch abbaubaren Abfällen (wie z.B. Roggen, Gerste, Mais oder Kartoffeln) hergestellt wird. Der sehr reine, aus pflanzlichen Stoffen hergestellte und speziell vergällte Bio-Ethanol wird als Brennstoff in abzugsfreien Kaminen eingesetzt, da er rückstandslos verbrennt und während des Brennvorgangs keine Geruchsbelästigung entsteht.
Qualitativ hochwertige Bio-Ethanol-Kamine mit geregelten Mehrkammerbrennsystemen, welche von uns vertrieben werden, verfügen trotz gegenteiliger Meinungen über nennenswerte Wärmeabgaben von bis zu 3,5 kW.

Bitte vereinbaren Sie einen Vorführtermin.

BImSchV

In Deutschland wurde die Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) novelliert. Durch neue Anforderungen sollen z.B. die Feinstaubemissionen eingeschränkt und Klimaschutzziele erreicht werden. Das ist auch für Kaminöfen relevant. Durch technisch hochwertige Kamin- und Pelletöfen können diese Ziele unterstützt werden. Minderwertige Anlagen dürfen nach den definierten Stichtagen nicht mehr errichtet und nicht mehr betrieben werden. Die Einhaltung der Grenzwerte wird in 2 Stufen umgesetzt: 1. Stufe: ab Inkrafttreten der Verordnung CO: 2.000 mg/m³ Staub: 75 mg/m³, 2. Stufe: ab 1. Januar 2015 CO: 1.250 mg/m³ Staub: 40 mg/m³. Anlagen, die weder Stufe 1 noch 2 einhalten, müssen mit Filtern oder anderen Maßnahmen nachgerüstet oder außer Betrieb genommen werden. Öfen, die die Stufe 1 erfüllen und vor Inkrafttreten der Stufe 2 errichtet werden, haben allerdings unbeschränkten Bestandsschutz und müssen nicht nachgerüstet werden.
Bio- Ethanol- Kamine und Feuerstellen sowie Elektro- Kamine fallen nicht unter diese Verordnung und können genehmigungsfrei überall aufgestellt werden.

Ceran-Kochfeld

Mit einem integrierten Ceran- oder Glaskeramik- Kochfeld können Sie die Wärme des Feuers zum Kochen und zur Zubereitung leckerer Gerichte nutzen.

CO-Wert

Der CO-Wert (mg/MJ) gibt die Höhe der Kohlenstoffmonoxid- Emission, bezogen auf den Energieinhalt des Brennstoffes an.

CO-Wert (Volllast)

Der CO-Wert (mg/Nm3) Volllast gibt die Höhe der Kohlenstoffmonoxid-Emission, bezogen auf 13 % O2 (Restsauerstoff) an.

Dauerheizung

Eine Dauerheizung liegt dann vor, wenn Sie eine geeignete Feuerstätte im Dauerbrand bei ständiger Luftzufuhr Tag und Nacht durchheizen und nur nachts die Temperatur absenken.

Dichtlippe

Zeitgemäße Glasbodenplatten sind mit einem Dichtband ausgestattet, das verhindert, dass Schmutz und Feuchtigkeit an den Rändern unter die Platte eindringt und dort sichtbar bleibt. Damit die aufgeklebte Dichtlippe unsichtbar bleibt, sind die Glasplatten an den Rändern bedruckt. Dies erleichtert Ihnen die Reinigung und die Optik bleibt gewahrt.

DIN Plus

Die strengen Kriterien der erweiterten DIN 18891 werden in einem eigenen Zertifizierungsprogramm durch erhöhte Anforderungen an den Emissionsschutz (z.B. maximale Feinstaubmenge) erweitert.

DIN 4734

Kamine, Öfen und Verbrennungsanlagen, die mit flüssigen Brennstoffen betrieben werden, müssen so konstruiert sein, dass sie auch von Laien gefahrlos bedient werden können. Materialtechnik, Brennvolumen und Bedienungsanleitungen solcher Anlagen sollten daher unbedingt entsprechende Auflagen erfüllen, die abseits der Genehmigungspflicht durch einen Schornsteinfeger die gefahrlose Inbetriebnahme garantieren. Die führenden Hersteller von dekorativen Feuerstätten und Ethanolkaminen haben sich deshalb in einem Arbeitskreis zusammengeschlossen und gemeinsam mit dem Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) eine Industrienorm entwickelt, die alle relevanten Fragen rund um den Bau und die Kennzeichnung Ethanol basierter Feuerungsanlagen berücksichtigt. Das ist aktuell die TÜV-Norm DIN 4734, die alle technischen Daten für den sicheren Bioethanolkamin Bau und Betrieb vorgibt. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Drehbar

Der Ofen ist je nach Modell bis zu 360- Grad optional drehbar. Sie können so den Blick auf das Flammenspiel aus unterschiedenen Richtungen im Raum genießen. Die Kombination mit Raumluftunabhängigkeit ist nicht möglich.

Eck-Kamin oder Ofen

Der Ofen ist aufgrund seiner Korpusform speziell für eine Platzierung in einer Ecksituation geeignet. Natürlich kann er auch an der Wand im Raum aufgestellt werden.

Elektro-Kamin

Ein Elektro-Kamin ist völlig problemlos installierbar, Sie benötigen lediglich eine 220 V- Steckdose. Es ist keine Genehmigung vom Vermieter oder Schornsteinfeger notwendig. Moderne Elektro- Kamine sehen wunderschön aus, sie verfügen über einen täuschend echt wirkenden Flamm-Effekt, Wärmeabstrahlung durch ein elektrisches Gebläse sowie ein hörbares Knistern von verbrennenden Holzscheiten. Diese Effekte sind ein- und ausschaltbar und auf Wunsch auch per Fernbedienung regelbar.

Emission

Die Abgabe von Stoffen, Energien und Strahlen an die Umgebung durch eine bestimmte Quelle wird als Emission bezeichnet. In der Feuerungstechnik (Verbrennung) bezeichnet man mit Emission den Ausstoß luftverunreinigender Stoffe, wie z.B. Schwefeldioxid, Stickstoffoxide, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Grobstaub, Feinstaubruß. In der Akustik ist die Lärmabgabe einer Quelle gemeint. In der Wärmelehre ist die Emission ein Maß für die Energieverluste infolge Abstrahlung von langwelliger Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung). Emissionen sind dabei immer auf eine bestimmte Quelle bezogen, z.B. eine Industrieanlage, ein bestimmtes Produkt (z.B. Verpackung, Mineralwolle, Auto) etc. Die Verhinderung bzw. die Minimierung von Emissionen ist das Hauptziel im nachhaltigen Umweltschutz (End of pipe), da hier, im Gegensatz zum Immissionsschutz, nicht die Wirkung von Umweltbelastungen, sondern deren Ursache direkt bekämpft wird.

ESG-GLAS

Einscheiben-Sicherheits-Glas. Das Glas ist thermisch vorgespannt und zerspringt bei Beschädigung nicht in scharfkantige Scherben, sondern ausschließlich in kleine stumpfe Glaskörper. Dadurch wird die Verletzungsgefahr nahezu ausgeschlossen.

Extrem flache Bauweise

Diese Öfen zeichnen sich durch eine extrem flache Bauweise aus und können somit auch in engeren Wohnsituationen (z.B. in einem Flur) eingesetzt werden.

Falschluft

Falschluft gelangt durch Undichtigkeiten (z.B. defekte Türdichtungen) in den Feuerraum des Ofens. Falschluft, die im Bereich der Primärluftklappe in das Heizgerät gelangt, kann die Verbrennung intensivieren und bei geringem Wärmebedarf zu einer Überhitzung führen. Falschluft im Bereich der Fülltür kühlt die Abgase und wirkt sich so wirkungsgradmindernd aus. Bei geringem Wärmebedarf kann dieser Mangel sogar ein Erlöschen der Glut zur Folge haben.

Holzdauerbrand

Holzdauerbrand liegt vor, wenn die Abbrand- Phase (0,45 Stunden bis 1,30 Stunden) und die Glutphase bis 4 Stunden oder länger möglich ist.

Holzfänger

Der Holzfänger lenkt die Luftströme der Oberluft gezielt zur Primärzone und begünstigt turbulente Strömungen.

Inversionswetterlage

Bezeichnung einer Wetterlage mit einer dafür charakteristischen Luftschichtung, die meist durch Windstille oder schwache Winde gekennzeichnet ist. Normalerweise nimmt die Temperatur der Luftschichten mit steigender Höhe ab. Warme Luftmassen oder z.B. Abgase können bis in große Höhen aufsteigen, da sie, bedingt durch eine höhere Temperatur, eine geringere Dichte als die immer etwas kältere Umgebungsluft haben. Bei einer Inversionswetterlage liegen in üblicherweise 300- 400 m Höhe relativ warme Luftschichten über bodennahen kalten Luftschichten. Die Folge ist, dass z.B. aufsteigende Abgase ab einer bestimmten Höhe ihren Auftrieb verlieren und von dieser Inversionssperrschicht wie unter einer Käseglocke gehalten werden.

Kleinste Wärmeleistung

Unter Wärmeleistung versteht man den bei der Verbrennung entstehenden Leistungsanteil, der als Wärme nutzbar ist. Die kleinste Wärmeleistung entspricht der Feuerungswärmeleistung abzüglich der Verluste durch unvollständige Verbrennung und der Restwärme im Abgas im Teillastbetrieb.

Kondenswasser

Schwitzwasser, das bei unterschreiten des Taupunktes in den Rauchgaswegen entsteht.

Konvektionsluft

Luft wird von unten durch den Kaminofen angesaugt, erwärmt sich am Gerät beim Hochsteigen und kommt oben als Warmluft (= Konvektionsluft) in den Aufstellraum. Man spricht synonym von Konvektionsluftgeräten, Warmluftgeräten oder Schwerkraftgeräten. Vorteilhaft ist die natürliche Konvektion (bei sämtlichen Geräten) ohne Gebläse: es ist kein Strom notwendig, es gibt weniger bewegliche Teile, die dem Verschleiß unterliegen und vor allem keine Geräuschentwicklung. Kaminöfen arbeiten in der Regel mit ca. 30 % Strahlungswärme und 70 % Konvektionsluft.

Konvektionsluftöffnungen

Über die Konvektionsluftöffnungen gelangt die Konvektionswärme in den Wohnraum.

Konvektionswärme

Konvektionswärme entsteht durch das Aufheizen von Luft an warmen Oberflächen, z.B. an Heizkörpern. Da warme Luft leichter ist als kalte Luft kommt es zu einer Luftbewegung nach oben, der Konvektion. Für die optimale Behaglichkeit im Raum ist neben der Konvektionsluft auch ein ausreichend hoher Anteil von Strahlungswärme erforderlich. Kaminöfen arbeiten in der Regel mit 30% Strahlungswärme und 70% Konvektionsluft.

Leise Betriebsart

Hersteller wie z.B. RIKA aus Österreich verfügen über eine neue, innovative Pellet- Förderung. dadurch sind die Betriebsgeräusche nur minimal hörbar. Das taktende Geräusch, das bei der herkömmlichen Pellet-Förderung entsteht, entfällt komplett.

Leistung (KW)

Grundsätzlich ist hier in erster Linie die Größe und der Isolierungsgrad des Raumes oder der Räume entscheidend, die sie beheizen möchten.
Zum einen muss aus Sicherheitsgründen eine bestimmte Mindestgröße des Aufstellraumes gegeben sein, da Kaminöfen die Luft für den Verbrennungsvorgang aus dem Raum entnehmen. Als Faustformel gilt hier 4 m³ Raum pro kW-Leistung. Das heißt für einen 8 KW- Kaminofen sollte der Aufstellraum mindestens 32 m³ groß sein. Bei einer durchschnittlichen Raumhöhe von 2,30 m entspricht dies ca. 14 m² Mindestraumgröße. Ist der Raum kleiner, muss unbedingt der Schornsteinfeger hinzugezogen werden, um den so genannten Luftverbund zu klären.
Zum anderen soll der Ofen natürlich ausreichend Wärme produzieren, um die Fläche aufzuwärmen, die sie beheizen möchten. Man spricht hier vom so genannten Raumheizvermögen. Da hier nicht nur die Größe des Raumes oder der Räume, sondern auch die Isolierung eine Rolle spielt, unterscheidet sich das Raumheizvermögen der Kaminöfen je nach Dämmungsgrad der Wände und Fenster. Grundsätzlich sollten Sie jedoch beachten, dass die Heizleistung des Kaminofens vor allem von der Menge an Holz oder Braunkohlebriketts abhängt, mit der Sie den Brennraum beschicken. Wir unterscheiden daher zwischen Nennwärmeleistung und Leistungsbereich.
Der Leistungsbereich gibt Ihnen Auskunft über die untere und obere Grenze der Wärmeleistung. Das bedeutet, dass beispielsweise ein 7 KW-Kaminöfen bei Auflage eines kleineren Scheites mindestens 3,7 KW Wärmeleistung erzeugen, bei maximaler Beschickung steigt die Wärmeleistung auf bis zu 7,4 KW.
Die Nennwärmeleistung dagegen ist die Leistung mit der unsere Geräte zur offiziellen Prüfung angemeldet werden. Hier wird eine bestimmte Menge an Holz aufgelegt und sämtliche Prüfdaten ermittelt: Wirkungsgrad, Sicherheitsabstände, Emissionswerte usw. Sie ist also für Sie als Betreiber jedoch nur von sekundärem Interesse.
Zum Abschluss ein Beispiel: Sie möchten ihr Wohnzimmer und das angrenzende Esszimmer mit Ihrem Kaminofen heizen. Insgesamt haben Sie hier eine Fläche von 67 m² und eine Deckenhöhe von 2,30 m, also ein Raumvolumen von ca.154 m³. Die Wohnung ist Baujahr 1997, die Isolierung daher gut. In diesem Fall empfiehlt sich ein Kaminofen mit mind. 8 KW Heizleistung und einem maximalen Raumheizvermögen von 182 m³.
 
Die Leistung in KW (Kilo Watt) gibt Aufschluss über die Heizleistung des Ofens. Je höher die KW- Zahl, umso größer ist die Heizleistung. Die Leistung einer Feuerungsanlage ist die im Dauerbetrieb nutzbar abgegebene Wärmemenge je Zeiteinheit. Leistungsangabe alt: Kalorie (cal) Kilokalorie (1000 cal) = 1 kcal = 1 Wärmeeinheit WE Leistungsangabe neu: Watt (w) = 1 J/s, 1 kW = 3,6MJ/h = 860 kcal.

Luftmangel

Fehlender Sauerstoff kann zu einer zu geringen Verbrennungstemperatur führen, so dass das Holzstück nur ankohlt. Es spalten sich dann stark wasser- und teerhaltige Schwelprodukte ab, die ihrerseits zu einer starken Verschmutzung und Verrußung der Feuerzüge, der Glastüren, des Schornsteins u. a. führen (Schwelbrand)! Es entweichen in diesem Fall teilweise unverbrannte (gelbfarbige) Teerdämpfe und teilweise (schwarze) Kohlenstoffdämpfe. Wenn Holz unvollständig verbrennt, riechen im Normalfall die nur teilweise abgebauten Zelluloseteile unangenehm.

Maßangaben Ofen

Die angegebenen Maße beziehen sich auf die Höhe (H) x Breite (B) x Tiefe (T) des Ofens.

WICHTIGER HINWEIS: Bitte beachten Sie die abweichenden Höhen- bzw. Breitenangaben bei der Bestellung eines Ofens mit Drehteller bzw. Sockel. Bitte fragen Sie uns vorher.

Mindestförderdruck

Der Mindestförderdruck ist eine wichtige Angabe für Ihren Kaminkehrer. Sie finden die Angaben in der Betriebsanleitung Ihres Kaminofens.

MDF

Mitteldichte Faserplatte, welche oft für den Korpus- Bau bei Bio- Ethanol- Kaminen verwendet wird. Diese Platten werden aus feinst zerfaserten, hauptsächlich rindenfreien Nadelholz und durch eine schonende Verpressung hergestellt. Die Dichte liegt zwischen der von Schnittholz und Nassfaserplatten (600 – 1000 kg/ m³). Sie bieten gute Bearbeitungseigenschaften in Längs- und Querrichtung und beeindrucken durch ihre hohe Festigkeit.

Münchner Brennstoffverordnung

Die Münchner Brennstoffverordnung schreibt strengere Emissionsgrenzwerte vor als die bundesweit geltende EN-Norm. Grenzwerte (bezogen auf einen Volumengehalt an Sauerstoff im Abgas von 8 % bzw. 13 % im Normzustand (273 K, 1013 hPa) und bei Nennwärmeleistung) Kohlenmonoxid: 1.500 mg/m³ Staub: 75 mg/m³ Stickoxide (NOx): 200 mg/m³.

Nennwärmeleistung

Das ist die lt. DIN 18891 ermittelte "Normalheizleistung". Auf diese Heizleistung ist der Ofen geprüft und mit dieser Leistung wird auch das Raumheizvermögen ermittelt. Insbesondere für eine sichere Raumerwärmung und die Funktion des Schornsteines ist die Nennheizleistung ausschlaggebend. Für das Erreichen der Nennwärmeleistung ist der Abbrand einer definierten Menge Brennstoff notwendig. Diese Brennstoffmenge wird bei den meisten Öfen in der Bedienungsanleitung angegeben. Die tatsächliche Heizleistung eines Kaminofens wird durch die tatsächlich aufgelegte Menge Brennstoff bestimmt. Als "Faustformel" gilt: 1 kg Holz erzeugt in einem Kaminofen eine Heizleistung von etwa 3 KW.

Oberluft

Die Oberluft, auch Sekundärluft genannt, ist die Luft, die der Ofen während der Brenn-, und Glutphase benötigt. Diese wird von außen zugeführt und trägt sowohl zur guten Verbrennung als auch zur Sauberhaltung der Schreibe (Scheibenspülung) bei. Sie wird von oben die Scheibe entlang in den Feuerraum geführt. Nach Erreichen der Betriebstemperatur (wenn das Holz gut brennt) wird die Luftmenge nur mehr über die Sekundärluft geregelt. Sie sollten die Oberluft allerdings in der Brennphase nie ganz schließen, da dies die Verbrennungsluft ist und sonst schwarze Scheiben die Folge sind. Wenn Ihr Ofen mit dem intelligenten RLS-Luftverteilungs-System ausgestattet ist, wird das Verteilverhältnis der Unter- und Oberluft/ Primär- und Sekundärluft automatisch durch dieses System festgelegt.

Pelletbehälter

Jeder Pelletöfen verfügt über einen Pelletbehälter, über den die Holzpellets in den Brennraum gelangen. Je nach Pelletofen können bis zu 62 kg Pellets in dem Pelletbehälter aufbewahrt werden.

Pelletförderung

Bestimmte Hersteller bieten Ihnen Pelletöfen mit unterschiedlichen Betriebsarten der Pelletförderung an, ganz auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten. Neben den handelsüblichen Modellen, bietet RIKA Ihnen auch die sehr leise Betriebsart der konstant laufenden Pelletförderung an. Die störenden "klick" Geräusche entfallen hier vollständig!

Pellets

Pelletkaminöfen werden mit diesem Brennstoff beheizt. Pellets werden aus Holzresten gepresst. Sie werden aus natürlichem, unbehandeltem Holz, ohne Beigabe von Bindemitteln hergestellt. Die Bindung erfolgt durch das natürliche, holzeigene Bindemittel LIGNIN. Durchmesser: ca.6 mm / Länge: max. 30 mm / Wasser: <8 % (Gewichtsanteil) / Asche: <1 % (Gewichtsanteil) / Staub: <1 % (Gewichtsanteil) / Rindenanteil: <5 % / Heizwert: 5,1- 5,3 kWh/kg / Schüttgewicht: 650- 700 kg/ m3

Primärluft

Die Primärluft oder Unterluft strömt durch den Aschenraum über den Rüttelrost ein. Die Primärluft benötigt der Ofen in der Anheizphase. Wenn das Holz brennt, wird keine Frischluft mehr von unten benötigt. Dieser Luftstrom kann durch einen Zuluftschieber reguliert werden. Wenn Ihr Ofen mit dem intelligenten RLS-Luftverteilungs-System ausgestattet ist, wird das Verteilverhältnis der Primär- und Sekundärluft/Unter- und Oberluft durch dieses System festgelegt.

Pyrolysephase

Die Verbrennung von Holz kann in drei Phasen aufgeteilt werden: Trocknung, Entgasung und Oxidation. In der ersten Phase wird das Holz durch die Hitze getrocknet. In der zweiten Phase, der Pyrolyse, findet eine Entgasung und thermische Zersetzung des Holzes statt. Holz besteht überwiegend aus flüchtigen Bestandteilen, diese werden unter Wärmezufuhr freigesetzt, und es entstehen leicht brennbare Gase, wie Wasserstoff und Kohlenmonoxid. Diese verbrennen unter ausreichender Zufuhr von Oberluft (Sekundärluft) sofort. Es entweichen aber auch schwer brennbare Gase, die so genannten Schwelgase. Diese dürfen wegen ihrer Aggressivität und ihrer guten Wärmeausbeute nicht in den Wärmetauscher, Schornstein oder die Umwelt gelangen. Durch diese Phase wird das Holz zu Holzkohle. Die Temperatur steigt von 150 Grad auf 550 Grad Celsius. In der dritten Phase, der Oxidation, reagieren die brennbaren Gase mit dem Luftsauerstoff. Dies geschieht ab einer Temperatur von ca. 400° C. Gleichzeitig wird auch das Gas aus der Holzkohle oxidiert, wobei ebenfalls Energie frei wird. Übrig bleiben die nicht brennbaren Bestandteile des Holzes, die sogenannte Asche (0,5 %- 1% ), je nach Rindenanteil.

Rauchgastemperatur

Die Rauchgase sollten beim Verlassen des Rauchfanges eine Temperatur von mindestens 70- 80°C erreicht haben, um die Bildung von Kondenswasser zu verhindern. Dies bedingt eine Abgastemperatur beim Eintritt in den Schornstein von ungefähr 150° C, je nach Rauchfang- System (siehe "Taupunkt").

Raufmluftunabhängigkeit

Ein Ofen benötigt zum Betrieb immer die Zufuhr von Frischluft. Üblicherweise wird die Verbrennungsluft eines Kaminofens dem Aufstellraum entnommen. In folgenden Fällen sollte die Verbrennungsluft jedoch von außen zugeführt werden und damit die Feuerstelle raumluftunabhängig betrieben werden:

Raumgröße

Die Angabe der Raumgröße dient als Orientierung für die Auswahl des Ofens. Je nach Raumgröße und Isolierung des Hauses, kann der gleiche Ofen einen größeren Raum (bei guter Isolierung) oder einen kleineren Raum (bei schlechter Isolierung) beheizen. Grundsätzlich kann man zwischen 4 Isolierungsklassen unterscheiden: Gebäude vor 1970 (sehr schlechte Isolierung), sanierte Gebäude 1970 - 1990 (mittlere Isolierung), Neubauten (gute Isolierung) und Niedrigenergiehäuser (sehr gute Isolierung). Gerne berät Sie dazu auch unser Händler oder Ofenbaumeister persönlich.

Raumheizvermögen

Die Angabe des Raumheizvermögens gibt Ihnen eine Entscheidungshilfe für die Auswahl der Leistungsgröße Ihres Kaminofens. Kaminöfen sollten für den jeweiligen Aufstellraum keinesfalls überdimensioniert ausgewählt werden. Überdimensionierte Geräte müssen ständig gedrosselt werden und können dadurch nicht optimal ausbrennen. Die Folge ist, dass die Sichtscheibe beschlägt und alle rauchgasführenden Teile durch kondensierende Rauchgase verteeren können. Das Raumheizvermögen eines Kaminofens wird entsprechend DIN 18893 in 3 verschiedenen Größen angegeben. Diese Angaben richten sich im Wesentlichen nach der Lage des Wohnraums, in dem der Kaminofen aufgestellt werden soll: - Günstigste Heizbedingungen ergeben Räume die nach Süden gerichtet sind und nur eine Außenwand haben. - Weniger günstige Heizbedingungen ergeben Räume mit nur einer Außenwand, aber unbeheizten Nebenräumen. - Ungünstige Heizbedingungen ergeben Räume mit 2 Außenwänden und Nordlage. Faustregel ist etwa, dass Sie pro kW Nennwärmeleistung mindestens 15 - 20 m3 Wohnraum beheizen können.

Raumluftgebläse

Das Raumluftgebläse (oder Konvektionsluftgebläse) ist ein optionales Zusatzgebläse, das im Pelletofen zur rascheren Wärmeverteilung installiert werden kann. Grundsätzlich arbeiten unsere Pelletgeräte mit der natürlichen Konvektionswärme. Sollte der Ofen aber ständig auf großer Leistungsstufe betrieben werden, um z.B. einen Nebenraum mitzuheizen, kann der nachträgliche Einbau eines Raumluftgebläses empfehlenswert sein, damit ein rascherer Wärmeaustausch erfolgen kann.

Rüttelrostbetätiger

Durch das Hin- und Herschieben des Rüttelrostbetätigers wird die Asche vom Feuerraum in die Aschenlade befördert. Dadurch wird im Feuerraum der Weg für die Primärzuluft frei, die für die Anheizphase förderlich ist. Es ist nicht notwendig, während des Heizens den Rüttelrost zu betätigen.

Sandstein

Sandstein ist ein Sedimentgestein aus miteinander verkitteten Sandkörnern, die vorwiegend aus Quarz bestehen. Die Sandkörner sind zwischen 0,063 und 2 mm groß.

Schamott

Als Schamotte werden im allgemeinen Sprachgebrauch häufig alle feuerfesten Steine und Ausmauerungen bezeichnet. In der Fachsprache wird mit Schamotte auch Schamott, ein gesteinsähnliches, künstlich hergestelltes, feuerfestes Material mit 10 bis 45Aluminiumoxid-Anteil bezeichnet.

Scheibenspülung

Die patentierte Scheibenspülung leitet vorgewärmte Verbrennungsluft (Sekundärluft) von oben über die Scheibe nach unten in den Feuerraum und erzeugt ein schützendes "Luftpolster" an der Scheibe. Sie stellt sicher, dass Ihre Scheiben über einen längeren Zeitraum rauch- und rußfrei bleiben.

Schwelgase

In der Pyrolysephase, bei der Verbrennung von Holz, entweichen auch schwer brennbare Gase, die so genannten Schwelgase. Diese dürfen wegen ihrer Aggressivität und ihrer guten Wärmeausbeute nicht in den Wärmetauscher, Schornstein oder die Umwelt gelangen.

Schwitzwasser

Kondenswasser, das bei Unterschreiten des Taupunktes in den Rauchgaswegen entsteht.

Selbstreinigungssystem

Ein vorprogrammierter stündlicher Reinigungsvorgang bei dem die Pelletzufuhr kurzzeitig gestoppt wird, sorgt über eine erhöhte Drehzahl des Rauchgasgebläses dafür, dass die Brennmulde von Ascherückständen freigeblasen wird.

Speckstein

Speckstein (Talkschiefer, Steatit, Seifenstein ist eine Gruppe von Natursteinen, die hauptsächlich aus dem Magnesium- Silikat Talk in massig- dichter Ausbildung besteht. Das Gestein wird fast weltweit abgebaut. Je nach der Zusammensetzung unterscheiden sich die Steine regional in ihrer Härte und Brüchigkeit. Nebenbestandteile sind die Minerale Magnesit, Serpentin und verschiedene Chlorite. Der Speckstein eignet sich optimal als Speicherstein für Kaminöfen.

Speichermasse

Die Speichermasse des Ofens ist ausschlaggebend dafür, wie lange der Kaminofen auch nachdem das Feuer nicht mehr brennt, die Wärme speichert und in den Raum abstrahlt. Grundsätzlich gilt: Je höher die Speichermasse, umso länger gibt der Ofen nach Beendigung des Feuers noch die Wärme ab.

Strahlungswärme

Strahlungswärme arbeitet nach dem Prinzip der Sonnenstrahlen mit langwelliger Infrarot-Strahlung. Diese Wärme wird sehr angenehm auf der Haut empfunden und Öfen, die mit dieser Wärme arbeiten, erzeugen ein gleichmäßiges und staubfreies Raumklima. Herkömmliche Zentralheizkörper verteilen den größten Teil ihrer Wärme über Luftverwirbelung, die sogenannte Konvektion, im Raum, da sie unter dem Fenster platziert werden. Dabei wird größtenteils nur die Luft erwärmt. Gesunde Behaglichkeit für angenehmes Wohnen erhalten Sie durch Strahlungswärmeöfen, Kamin- oder Pelletöfen oder Kamine.

Taupunkt

Der Taupunkt ist jene Rauchgastemperatur, bei der die Abgase mit Wasserdampf gesättigt sind. Wird der Taupunkt unterschritten, kommt es zur Kondenswasserbildung (Schwitzwasser) in den Rauchgaswegen. Um dies zu vermeiden, sollen die Rauchgase den Rauchfang mit mindestens 70-80°C verlassen, dies bedingt eine Temperatur der Abgase beim Eintritt in den Rauchfang von ungefähr 150°C (je nach Rauchfang-System). Der Einsatz von feuchtem Holz erhöht den Taupunkt.

Tripelwerte

Die Tripelwerte werden vom Schornsteinfeger benötigt, um eine Schornsteinberechnung durchzuführen. Folgende drei Werte gehören dazu:
Abgasmassenstrom (geschlossen),Förderdruck bei Nennwärmeleistung (geschlossen).
Diese Angaben finden Sie in der Betriebsanleitung Ihres Ofens.

Unterluft

Die Primärluft oder Unterluft strömt durch den Aschenraum über den Rüttelrost ein. Die Primärluft benötigt der Ofen in der Anheizphase. Wenn das Holz brennt, wird keine Frischluft mehr von unten benötigt. Dieser Luftstrom kann durch einen Zuluftschieber reguliert werden. Wenn Ihr Ofen mit dem intelligenten RLS-Luftverteilungs-System ausgestattet ist, wird das Verteilverhältnis der Primär- und Sekundärluft/Unter- und Oberluft durch dieses System festgelegt.

Vergleich

Wir bieten Ihnen an, ein schon bestehendes Kamin- oder Kaminofen- Angebot zu vergleichen und werden versuchen, Ihnen ein lukrativeres Gegenangebot zu unterbreiten. Senden Sie uns dazu Ihr aktuelles Angebot per Mail, Post oder Fax zu.

Warmhaltefach

Mit einem integrierten Warmhaltefach können Sie die Wärme des Feuers auch zum Warmhalten von Speisen und Getränke nutzen.

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad gibt das Verhältnis zwischen der abgegebenen Wärmemenge und der zugeführten Brennstoffenergie an. Z.B. Wirkungsgrad 70% bedeutet: 70% der Brennstoff-Energie kommt der Erwärmung des Raumes zugute, 30% entweichen als Abgasverlust durch den Schornstein. Ein hoher Wirkungsgrad spart teuren Brennstoff und schont die Umwelt. Der Wirkungsgrad eines offenen Kamins liegt bei nur rund 10 %. Die aktuelle Anforderung für Kaminöfen liegt bei mindestens 73 bis 78 % Wirkungsgrad, je nach länderspezifischer Vorschrift.
Zum Beispiel haben RIKA Kaminöfen, die mit der innovativen RIKATRONIC ® Technologie ausgestattet sind, erreichen Wirkungsgrade bis zu 80 %. RIKA Pelletöfen haben heute einen Wirkungsgrad von mindestens 90 %!

Zeitbrand

Zeitbrand liegt dann vor, wenn in einem bestimmten Zeitabschnitt (1- 2 Stunden) eine größere Menge Holz abgebrannt wird, die Energie im Ofen gespeichert wird und anschließend als Strahlungswärme verzögert abgegeben wird (z.B. Specksteinöfen).

WEIMARKAMIN
...macht warm um's Herz.

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